tagung vielfalt

In den letzten Jahren hat sich in Wissenschaft und Praxis von Landwirtschaft und Naturschutz mehr und mehr die Erkenntnis durchgesetzt, dass die bisherige Förderkulisse für die Verbesserung der Biodiversität in Agrarlandschaften nicht oder kaum Wirkung zeigt. Als Ursache dafür wird zum einen das unflexible und pauschale Förderinstrumentarium, dass bei Nicht-Erfüllung mit Rückzahlungsforderungen an die Landwirte verknüpft ist, genannt. Zum anderen fehlt es an einer betriebsbezogenen, individuellen Beratung, die betriebswirtschaftliche und naturschutzfachliche Ziele verknüpft, dem Landwirtschaftsbetrieb Entscheidungsspielräume gibt und naturschutzfördernde Leistungen entlohnt. Ein Stichwort lautet: Naturberatung. Oftmals besteht ein hohes Interesse, zur Förderung der Naturvielfalt mit dem landwirtschaftlichen Tun beizutragen. Mit Hilfe einer professionellen Beratung und im Gespräch mit dem Landwirtschaftsbetrieb wird ermittelt, wo welche Maßnahmen zur Förderung der Naturvielfalt wie durchgeführt werden können. Vorgestellt werden verschiedene Wege zu mehr Vielfalt in Agrarlandschaften sowie das Konzept, Erfahrungen mit und erfolgreiche Beispiele von Naturberatung. Sie sind herzlich eingeladen!

Siegrun Höhne, Kirchlicher Dienst auf dem Land der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland

Dr. Gerhard Pfeiffer, Arbeitskreis Landwirtschaft und Umwelt an der Studienstelle Naturwissenschaft, Ethik und Bewahrung der Schöpfung - Kirchliches Forschungsheim seit 1927

Prof. Dr. Matthias Pietsch und Michael Makala, Bundesverband beruflicher Naturschützer, Landesverband Sachsen-Anhalt, (BBN)

Heike Weidt Landschaftspflegeverband Nordwestsachsen e.V. Jorrit Holst, Projektleiter Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) im Naturpark Dübener Heide

 

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