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Online Anwenderpräsentation

30. Juni 2021 | Mi. | 9.30 - 14.30 Uhr

Anmeldung

Einladungsschreiben & Programm

 

 

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis und Verwaltung möchten wir Anwendungs- und Umsetzungsbeispiele sowie Ergebnisse des Forschungsvorhabens „Erweiterung des Standards XPlanung im Fachbereich Landschaftsplanung - Grundlagen und Modellierung (FKZ 3519 81 1200) vorstellen und diskutieren. Zielgruppen sind Planer und Planerinnen, Verwaltungen auf den unterschiedlichen Ebenen sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wissenschaftlicher Einrichtungen. Am Vormittag sollen die aktuelle Situation des Standards sowie die Projektergebnisse vorgestellt werden. Am Nachmittag werden in drei zielgruppen-spezifischen Workshops die jeweiligen Anforderungen und Hinweise erörtert.

 
 
 
Projektstart
 

agrASpace - RELAWI Prozessierung und Klassifikation von nutzbaren Spektralbereichen 

Untersuchung der Nutzungsmöglichleiten des "Red-Edge"-Bereiches für die qualitative Beurteilung von landwirtschaftlichen Kulturen weiterlesen

 

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PIK Arbeitshilfe  

Arbeitshilfe Produktionsintegrierte Kompensation

Auf Grundlage der Erfahrungen aus dem Forschungsvorhaben stadt PARTHE land entstand eine 160-seitige Arbeitshilfe für die Praxis, die Sie herunterladen können unter https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-705599

Abstract (DE): Produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahmen (PIK) sind naturschutzfachliche Maßnahmen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, die der Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft dienen und die in landwirtschaftliche Betriebsweisen integriert werden. Sie werden als Teil der Bewirtschaftungs- und Pflegemaßnahmen durch § 15 Abs. 3 BNatSchG besonders gefördert. Auch mehr als zehn Jahre nach der Einführung dieses Paragraphen werden PIK-Maßnahmen in der Praxis bislang nur in wenigen Fällen angewendet. Im fachlichen Diskurs wird häufig noch bezweifelt, dass sie tatsächlich zu einer signifikanten Verbesserung der Biodiversität führen. Darüber hinaus werden oftmals Probleme in der Praktikabilität des Instruments als Hindernisse für eine Umsetzung benannt. Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen des Forschungsvorhabens stadt PARTHE land Kulturlandschaftsmanagement als Brücke zwischen Metropole und ländlichem Raum im Auftrag des BMBF von 2015 bis 2019 ausgewählte Maßnahmen im Umfeld von Leipzig zusammen mit ansässigen Agrarbetrieben erprobt und einem ökologischen Monitoring unterzogen. Zum Teil wurde dabei eine bemerkenswert deutliche Aufwertung von Natur und Landschaft festgestellt. Bei der Umsetzung ergeben sich jedoch auch zahlreiche Herausforderungen. Auf Grundlage der Erfahrungen aus dem Forschungsvorhaben stadt PARTHE land entstand diese Arbeitshilfe für die Praxis.

Tagungsband Cover A5   
Produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahmen (Berichte aus der Landschafts- und Umweltplanung) (Deutsch) Taschenbuch
von Shaker Verlag GmbH

Unter Produktionsintegrierten Kompensationsmaßnahmen werden naturschutzfachliche Maßnahmen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen verstanden, die der Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft dienen und die in landwirtschaftliche Betriebsweisen integriert werden.

Ziel ist dabei, einerseits die o.g. Flächenkonkurrenz zu entschärfen und andererseits gerade innerhalb der intensiv genutzten Agrarlandschaft neue Landschaftsstrukturen zu entwickeln, die Lebens- und Nahrungsräume für eine Vielzahl an Arten bieten. Darüber hinaus sollen damit positive Effekte auf weitere Schutzgüter wie Boden, Wasser, Luft oder das Landschaftsbild erreicht werden. Dies erfordert jedoch eine fachlich versierte naturraumbezogene Planung sowie eine zielorientierte Abstimmung mit den beteiligten Landwirtschaftsbetrieben. Ein kontinuierliches Monitoring sowie die Begleitung der Umsetzungsbetriebe sind für PIK notwendig, um die festgelegten Ziele zu erreichen und damit den Anforderungen der Eingriffsregelung gerecht zu werden.

Obwohl PIK kein neues Instrument sind, wird im fachlichen Diskurs häufig bezweifelt, dass sie tatsächlich zu einer signifikanten Verbesserung der Biodiversität führen. Darüber hinaus werden oftmals Probleme in der Praktikabilität des Instruments genannt. Vor diesem Hintergrund wurde am 28.03.2019 an der Hochschule Anhalt die Fachtagung „Produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahmen“ mit mehr als 140 Teilnehmern organisiert und durchgeführt. In diesem Rahmen wurden aktuelle Entwicklungen, Umsetzungshinweise aus unterschiedlichen Bundesländern sowie Erfahrungen vorgestellt und diskutiert. Die Ergebnisse sind im vorliegenden Tagungsband zusammengefasst. Auszug

 

Erhältlich unter:

http://www.shaker.de/de/content/catalogue/index.asp?lang=de&ID=8&ISBN=978-3-8440-7122-1&search=yes

https://www.amazon.de/dp/3844071229/ref=cm_sw_em_r_mt_dp_U_bmAfEbAS6DY9R